Das Thermometer gibt zur Klimatisierung vom Innenraum einen Smiley

Alles zur Klimatisierung vom Innenraum

Der Energiefresser Klimaanlage heizt und kühlt zugleich

Wir müssen nachhaltiger wirtschaften, Energie sparen und an unsere Gesundheit denken. Die Klimatisierung vom Innenraum ist ein entscheidender Punkt, es kann sehr viel Energie eingespart werden. In diesem Ratgeberteil zur Gebäudekühlung geht es weniger um Gebäudedämmung, als um die richtige Lüftung für Heizung und Kühlung. Demnach ähnelt die Klimaanlagen einer Wärmepumpe, die mit Strom betrieben wird und zugleich heizt und kühlt. Dabei werden große Luftmengen umgewälzt, mit diesen kann viel Energie zum Fenster rausgeblasen werden. Das muss nicht sein. Wer diesen Ratgeber zur Klimatisierung vom Innenraum liest, kommt besser durch kalte Winter und heiße Sommer.

Weitere Artikelabschnitte:

  • Richtige Lüftung im Sommer und Winter
  • Richtig lüften mit der Monoblock Klimaanlage
  • Wenn Pollenallergiker über ihre mobile Klimaanlage fluchen
  • Der Kamineffekt bei der Klimatisierung vom Innenraum
  • Zentrale Hauslüftung mit moderner Steuertechnik
  • Die Kombination verschiedener Klimageräte bringt Wohnatmosphäre

Nicht allein die Temperatur entscheidet über das Wohlbefinden, wenn es ums Heizen oder Kühlen geht. Die Luft ist irgendwann „verbraucht“ oder die steigende relative Luftfeuchtigkeit stehender Luft führt bereits zu Schimmel. Schimmelsporen sind leider sehr schädlich, wenn sie ständig eingeatmet werden.

Frischluft ist also sehr wichtig, doch bei übermäßiger Lüftung bläst man im Winter die Wärme und damit Energie raus und lässt die Hitze im Sommer rein. Es kommt auf die intelligente Lüftung an. Genau deswegen hat die Klimatisierung vom Innenraum mit der Monoblock Klimaanlage* zuerst alles schlimmer gemacht. Mit der Klimatisierung wurden hunderte m³ Warmluft rausgeblasen. Wenn jedoch bei sommerlicher Hitze zum Ausgleich ständig warme Luft in die Wohnung nachströmt, arbeitet das Klimagerät gegen sich selber, macht Lärm und frisst Strom.

Der ganze Ratgeber zur Gebäudekühlung auf einen Blick:

Ratgeber zur Gebäudekühlung – Übersicht

Wenn die mobile Klimaanlage die Außenluft mit der Innenluft mischt, verpufft viel Energie.
Die mobile Klimaanlage bewegt viel Luft, Kühlleistung verpufft – und frisst deswegen viel Energie

Richtige Lüftung im Sommer und Winter

Wer seine Rechnungen selber bezahlt, wird bereits wissen, dass sich die Heizkosten im Winter durch die richtige Lüftungstechnik deutlich senken lassen. Alle Räume werden nur soweit geheizt, dass es warm genug ist. Im Innenraum müssen Flur, Küche oder Abstellraum nicht auf 20° Celsius gehalten werden. Es soll nie ein Fenster oder eine Außentür durchgehend offen stehen. Doch mehrfach am Tag wird mit der Stoßlüftung das Fenster für einige Minuten aufgerissen. Wenn möglich, dann zur anderen Gebäudeseite zeitgleich, damit durch die Querlüftung der Wind einmal durch die Wohnung fegt.

Die Luft hat nur wenig Masse, die meiste Wärme sitzt im Mauerwerk. Ununterbrochenes Lüften kühlt das Mauerwerk runter. Wird nur eben die Luft mit der Stoßlüftung ausgetauscht, bleibt das Mauerwerk warm. Doch die Luft ist wieder frisch und die relative Luftfeuchtigkeit wird zur Schimmelvermeidung* ebenfalls gesenkt.

Im Sommer wird hingegen in der kühlen Nacht gelüftet, um bereits am Vormittag alle Fenster und Türen wieder zu schließen.

Wer Rollläden, eine Markise oder Außenjalousien hat, soll sie zur Klimatisierung auf den Sonnenseiten tagsüber nutzen, damit das Sonnenlicht gar nicht erst seine Wärme in die Wohnung trägt. Doch währende des langen Tages ist die Luft irgendwann „verbraucht“. Wer für die Klimatisierung vom Innenraum nicht zu einer Schattenecke ein Fenster aufmachen kann, müsste wieder mit der Stoßlüftung und möglichst mit der Technik der Querlüftung einmal kurz durchlüften.

Die Luft muss für eine gute Wohnatmosphäre immer wieder aufgefrischt werden und die Luftfeuchtigkeit muss raus, damit es nicht schimmelt. Die richtige Lüftung erspart einem hohe Energiekosten, vermeidet Schimmel und verbessert die Wohnatmosphäre durch frischere Raumluft.

Wenn bereits Decken- oder Wandschimmel ansetzen, hat mit der Klimatisierung vom Innenraum nicht alles geklappt.
Decken- oder Wandschimmel deuten auf die falsche Klimatisierung vom Innenraum.

Richtig lüften mit der Monoblock Klimaanlage

Die mobile Klimaanlage hat den netten Nebeneffekt, dass sie bereits viel Abluft nach draußen drückt und damit indirekt die Raumluft auffrischt. Doch leider bringt die nachströmende Frischluft auch die Wärme mit rein. Ohne eine kühle Zuluft oder eine optimierte Lüftung wird die mobile Klimaanlage* nur gegen sich selber arbeiten.

Sobald die Monoblock beziehungsweise mobile Klimaanlage die Luft direkt von draußen anzieht, kann diese bei 30° Celsius liegen, ohne dass sie die Wohnung aufheizt. Die noch wärmere Abluft wird wieder rausgeblasen, nur die gekühlte Luft gelangt in die Wohnung. Je kühler die angesogene Luft ist, umso effektiver kann die mobile Klimaanlage arbeiten. Wer seine Außenluft wirklich mit hoher Temperatur ansaugt, kann mit einer Monoblock Klimaanlage höchstens noch auf mittlere Temperatur runterkühlen.

Wenn das Klimagerät die kühle Luft in die Wohnung bläst, aber direkt von Außen ansaugt, entsteht nicht ein Vakuum, sondern ein Überdruck. Der unschöne Nebeneffekt ist jedoch, dass die gekühlte Luft, die sich aus der Wohnung rausdrückt, auch ihre Kälteenergie mit rausträgt. Für die effektive Klimatisierung wäre es besser, wenn die überschüssige Luft wieder von der mobilen Klimaanlage angesogen wird. Genau das ist möglich, wenn das Klimagerät entweder in einem kleinen Abstellraum oder einer Kammer steht, die vor das Fenster gebaut wird.

In beiden Situationen braucht es ein Fenster für die Zuluft, eines für die Abluft und einen Durchlas zum Wohnraum für die gekühlte Luft. Erst dann ist es möglich, einen kleinen Einschublüfter* in die Außenseite einzubringen, der einen Teil der überschüssigen Luft vom Wohnraum zurück in den Raum vom Klimagerät bläst. All das wird in diesem Ratgeber zur Gebäudekühlung weiter ausgeführt.

Die Luft und damit Lüftung sind maßgeblich für das Innenraumklima entscheidend.
Wer den Innenraum klimatisieren möchte, sollte auf die Luftströme achten

Typische Funktionen einer mobilen Monoblock Klimaanlage

  • lüften
  • kühlen
  • heizen
  • Luft entfeuchten
  • Luft durch einen Luftfilter reinigen

Wenn Pollenallergiker über ihre mobile Klimaanlage fluchen

Viele Pollenallergiker bleiben in ihren kritischen Jahreszeiten auch wegen des Pollenflugs lieber im Haus. Wenn für die Klimatisierung vom Innenraum ein Klimagerät benötigt wird, kann es Pollenallergikern schlecht ergehen. Die mobile Klimaanlage bläst die ganze Zeit über Luft raus, die wieder nachströmen muss. Wird diese Zuluft nicht direkt von draußen, sondern aus der Wohnung angesogen, wird also Außenluft direkt in die Wohnung einströmen müssen. Wenn in dieser viele Allergene enthalten sind, hat die Allergie Hochkonjunktur und die Wohnatmosphäre ist dahin.

Für das richtige Luftmanagement soll die Luft für die mobile Klimaanlage direkt von draußen angesogen werden und nicht durch die Wohnung nachströmen. Aber auch dann kann sich der Pollen-, Hausstaub- oder sonstige Allergiker Klimageräte mit Luftfilter für die Luftreinigung zulegen. Diese wälzen die Luft unaufhörlich um und reinigen diese. Es gibt neben Filtermatten auch Wasserfilter oder UV-Licht. Einige Luftreiniger* sind um Längen besser als andere und können die Wohnatmosphäre für den Allergiker möglicherweise signifikant verbessern.

Auch Geräte zur Luftreinigung oder Luftaufbereitung werden genau wie die mobile Klimaanlage besser funktionieren, wenn nur wenig Luft durch die Wohnung gesogen wird und man zur Auffrischung immer nur kurz mit Stoß- und Querlüftung arbeitet.

Der Kamineffekt bei der Klimatisierung vom Innenraum

Wenn einem im Hochsommer wochenlang die Sonne auf das Mauerwerk knallt, wandert die Wärme trotz guter Isolierung nach und nach durch das ganze Gebäude und wird in den Mauern gespeichert. Das ganze Haus fängt an zu glühen. Doch der Kamineffekt kann in vielen Gebäuden zur intelligenten Lüftung beitragen.

Im vorliegenden Mehrparteienhaus liegt der Hausflur so, dass er nur wenige Sonnenstunden kriegt. Der Hausverwalter will, dass die Fenster für die Lüftung gegen Schimmelbildung das ganze Jahr durch offen sind. Im Hochsommer 2019 war es bereits um die Mittagszeit sehr heiß. Nach dem Schließen der Fenster war es eine Stunde später wieder kühler. Wieso?

Die warme Luft steigt auf und strömt durch das obere Fenster raus. Es muss also Luft von unten nachströmen. Wenn diese bereits mit 30° einströmt, sich im Hausflur mit einfallender Sonne weiter aufheizt und oben mit 40° wieder ausströmt, ist das ein Umluftbackofen für das Mauerwerk. Die Mauern vom Flur liegen an den Wohnungen und heizen diese Zeitversetzt mit auf.

Wenn die Fenster nach Mitternacht geöffnet und vormittags bereits wieder geschlossen werden, strömt die Luft mit 20° ein und kühlt das Mauerwerk auf dem Weg nach oben wieder runter.

Die Mauern waren in diesem Fallbeispiel also kühler, als die einströmende Luft. Mit dem Schließen der Fenster kühlte das Mauerwerk die Luft und eine Stunde später war es wieder erträglicher. Ballert einem jedoch den ganzen langen Tag die Sonne auf das Treppenhaus, wäre über einen Außensonnenschutz* für die Fenster nachzudenken.

Wegen des Kamineffekts soll an richtig kalten Wintertagen nur über Tag gelüftet werden, da es am Tag wärmer ist. Wenn die Luft im Flur verbraucht ist, kann das oberste Fenster geöffnet werden. Es wird kein Kamineffekt einsetzen.

Mit dem Kamineffekt kann in der Sommernacht die Klimatisierung vom Innenraum gelingen.
Warmluft zieht hoch – im Sommer gelingt die Klimatisierung vom Innenraum mit dem Kamineffekt!

Zentrale Hauslüftung mit moderner Steuertechnik

Wie macht man im Wolkenkratzer das Fenster zum Lüften auf? Gar nicht, es wäre zu gefährlich. Es gibt also bereits lange Lüftungstechnik, um ohne Fenster lüften zu können. Doch mit den technischen Fortschritten, den steigenden Energiepreisen und dem Ökobewusstsein wird diese Lüftungstechnik selbst für Einfamilienhäuser eingebaut. Die zentrale Hauslüftung zieht Luft ab, teils wird Frischluft durch einen zweiten Luftkanal wieder eingeblasen. Dann kann im Winter ein Wärmetauscher die Energie von der Abluft in die Frischluft holen, das vermeidet hohe Energiekosten.

Wer neu baut oder eine Kernsanierung vornimmt, kann die Luftkanäle und die zentrale Hauslüftung unter dem Dach für die Klimatisierung der Luft direkt mit einplanen. Möglicherweise kann die Steuertechnik die Heizung mit der zentralen Hauslüftung koordinieren. Damit kann zugleich die Temperatur zu ausgewählten Uhrzeiten abgesenkt oder angehoben werden.

Häufig lässt sich die relative Luftfeuchtigkeit durch die zentrale oder auch dezentrale Hauslüftung* gezielt regulieren. Je nach Ausgangssituation ist im Winter sogar ein Luftbefeuchter für die bessere Wohnatmosphäre sinnvoll. Wenn in der Frischluftaufbereitung nicht nur ein Luftfilter, sondern eine Luftaufbereitung integriert wird, freuen sich Pollenallergiker.

In Altbauten wäre ein Modernisieren der Lufttechnik ohne Kernsanierung meist nicht sinnvoll. Dennoch lassen sich einige Kleinigkeiten als dezentrale Hauslüftung integrieren. Demnach gibt es Fensteröffner oder Rohrlüfter mit Wärmetauscher, die anhand ihrer Einstellungen arbeiten. Gerade mit der Smart Home Technik wird noch viel passieren, um ohne Neubau oder Kernsanierung intelligenter Lüften und damit kostengünstiger Temperieren zu können.

Bereits dieser Küchenlüfter trägt zur besseren Klimatisierung vom Innenraum bei.
Viele Faktoren beeinflussen die Klimatisierung vom Innenraum – auch dieser Küchenlüfter

Die Kombination verschiedener Klimageräte bringt Wohnatmosphäre

Wer es in der Wohnung kühler haben möchte, sollte für die Klimatisierung vom Innenraum nicht allein auf den Energiefresser Klimaanlage setzen. Wo einem die Sonne reinscheint, wäre ein Außensonnenschutz sinnvoll. Zur Südseite könnte wilder Wein die Hauswand begrünen und zugleich kühlen. Aber auch sehr hoher Bambus* wirft Schatten. Stellt sich im Hausflur oder einer ähnlichen Situation ein Kamineffekt ein, soll im Sommer während der kalten Nachtphase unten und oben ein Fenster für die Lüftung weit offen bleiben. Das ganze Mauerwerk kühlt wieder runter und hält das Haus am Tag kühler.

Häufig reicht eine intelligentere Lüftung, um besser durch den Sommer oder Winter zu kommen. Alles andere sollte für die Klimatisierung vom Innenraum ergänzt werden, wenn sich die gewünschte Wohnatmosphäre sonst nicht mehr erreichen lässt.

Der ganze Ratgeber zur Gebäudekühlung auf einen Blick:

Ratgeber zur Gebäudekühlung – Übersicht

Zur Information:

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