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Die richtige Klimaanlage kaufen – To do

Viele wollen solch eine Klimaanlage kaufen – und dann wissen, wieso sie nicht kühlt

Klimaanlage kaufen – welche denn? Erst die To do lesen!

Worauf kommt es bei der Klimatisierung der Wohnung an?

Bislang war nicht jeder Sommer durch Hitze und Trockenheit geprägt, das scheint sich nun zu ändern. Das eigentliche Problem lautet jedoch, dass die Nächte häufig kaum noch unter 25° Celsius runterkühlen. Wie soll die Wohnung von Mitternacht bis 9 Uhr noch runterkühlen, um ohne Hitzschlag durch den Tag zu kommen? Das Phänomen jeder Hitzephase sind deswegen die leer gekauften Baumärkte – Ventilatoren und kühlende Klimageräte sind innerhalb von Tagen ausverkauft. Wer die richtige Klimaanlage kaufen möchte, soll nicht so lange warten!

Die Klimatisierung der Wohnung ist von mehreren Faktoren abhängig:

Wenn Fenster, Wände und Dächer ungenügend isoliert sind, wäre das Runterkühlen mit zu hohem Aufwand verbunden oder ineffektiv. Wer auf die Schnelle nicht dämmen kann, soll wenigstens die Hauswände und Fenster nach Süden beschatten. Die Wände und Dächer müssen die Wärme für einige Stunden abhalten, damit eine Klimaanlage* funktionieren kann.

Der ganze Ratgeber zur Gebäudekühlung auf einen Blick:

Ratgeber zur Gebäudekühlung – Übersicht

Die richtige Klimaanlage kaufen – To do beachten

Die meiste Zeit steht das Klimagerät in der Ecke. Wer die richtige Klimaanlage kaufen will und auch kann, wählt deswegen die Split-Klimaanlage. Das Außengerät nimmt keinen Wohnraum weg und das Innengerät hängt oben an der Decke. Im Betrieb wälzt es Luft um, ansonsten stört es kaum.

Split-Klimaanlage – getrennte Luftkreisläufe

Das Außengerät der Split-Klimaanlage wird an die Außenwand geschraubt oder auf das Flachdach gestellt. Das Kühlmittel fließt in den Wohnbereich und wird im „Verdampfer“ zu Gas, es entsteht Kälteenergie. Das Gas strömt zurück zum Außengerät, der Kompressor verdichtet es erneut.

Die Split-Klimaanlage trennt die Luftkreisläufe: Die angesogene Außenluft bleibt draußen, die Innenluft drinnen. Das Klimagerät kann die Luft immer nur 5 bis 10° Celsius runterkühlen. Sind die Luftkreisläufe getrennt, kühlt die Split-Klimaanlage* die Innenluft mehrfach runter, bis die Temperatur erreicht ist. Eine mobile Klimaanlage kämpft leider gegen die Frischluft, welche sie benötigt und arbeitet deswegen immer gegen sich selber.

Leider lässt sich das tuckernde Außengerät nicht überall anbringen oder Vermieter und Hausverwalter genehmigen es nicht. Vielen bleibt deswegen nur die mobile beziehungsweise Monoblock Klimaanlage.

Kühlmittel-Kompressor auf Dach – wegen getrennter Luftkreisläufe effektiv

Klimaanlagen mit Invertertechnik

Split-Klimaanlagen mit Invertertechnik gehen nicht an und wieder aus. Sie fahren die Leistung nach Thermostat hoch und runter. Der Kühldauer ist langgestreckt, aber deutlich leiser. Außerdem lässt sich die Klimaanlage mit Invertertechnik* direkt auf eine niedrige Leistung, also auf „leise“, einstellen.

Wegen der geringeren effektiven Kühlleistung laufen mobile Klimaanlagen häufig durchgehend auf voller Stufe. Die Invertertechnik ist dann überflüssig und deswegen meistens nicht vorhanden.

Funktionen einer Klimaanlage

Die meisten Modelle können zumindest kühlen, entfeuchten und lüften. Weil die Wärmepumpe Wärme entnimmt, aber zur anderen Seite wieder abgibt, lassen sich viele Klimaanlagen andersherum zum Heizen verwenden. Sind die Luftkreisläufe nicht getrennt, arbeitet der Stromfresser wieder gegen sich selber.

Einige fahrbare Klimaanlagen* lassen sich an einer trockenen und geschützten Stelle im Außenbereich als mobile Outdoor Klimaanlage aufstellen. Sie können die Kaltluft durch eine Fensterabdichtung mit Fensteradapter in den Raum blasen. Auch andere mobile Klimaanlagen könnten im Nebenraum stehen, um durch einen Durchlas Kaltluft in den Wohnraum zu blasen. Genau das wäre sogar die richtige Strategie, da jede Klimaanlage, die mit einem Kompressor arbeitet, Lärm verursacht. Gerade die billigen Modelle sind lauter.

PS: Klimageräte zur Luftbefeuchtung sind in der Regel keine Klimaanlagen, sondern Luftkühler, die über Verdunstung kühlen. Nur, dass feuchte Luft bei Wärme noch unangenehmer ist.

Die Outdoor Klimaanlage nimmt drinnen keinen Platz weg

Begleiteffekte der Klimaanlage

Mobile Klimaanlage arbeitet gegen sich selber

Wie bereits beschrieben benötigt jede Klimaanlage, die mit einer Wärmepumpe arbeitet, sehr viel Luft. Eine Umwälzleistung von mehreren 100 m³/h ist normal. Das bedeutet, dass ein kalter Luftzug entsteht. Das eigentliche Problem ist jedoch die Abluft. Nur ein Teil der Luft wird gekühlt, der anderer erhitzt. Diese warme Abluft muss raus. Aber exakt diese Menge muss von draußen wieder reinströmen. Kommt die Frischluft mit über 30° Celsius rein, ist es fast unmöglich, die Wohnung auf 25° Celsius runterzukühlen. Das Gerät arbeitet gegen sich selber, immerhin bleibt die Luft in der Wohnung frisch.

Anmerkung: Durch den richtigen Aufbau der fahrbaren Klimaanlage läuft diese viel effektiver. Im schlimmsten Fall heizt sich die Wohnung weiter auf, während der Kompressor dröhnt.


Wer die richtige Klimaanlage kaufen möchte, muss also eine Split-Klimaanlage* oder eine mobile Klimaanlage* wählen, die möglichst wenig Luft umwälzt. Je weniger Frischluft angesogen wird, um so weniger arbeitet das Kühlgerät gegen sich selber.

Klimaanlage vor Fenster aufstellen – Frischluft strömt oben rein

Klimaanlage kaufen? Erst effektive Kühlleistung berechnen!

Fast jeder wird die typischen Anfängerfehler machen: Die mobile Klimaanlage soll nur ein paar Stunden laufen und möglichst wenig Strom verbrauchen. Es soll nur etwas kühler sein, um gut einzuschlafen oder um die schlimmste Tageshitze wegzudrücken. Also wird ein Produkt gesucht, um das schwächste Modell der Serie zu kaufen. In diesem Fall war es die Transform 9.000 Eco R290, welche eine Kühlleistung von 2500 Watt hat, aber 400 m³/h umwälzt. Die effektive Kühlleistung pro m³ beträgt also 6,25 Watt. Der Verbrauch liegt bei 900 Watt. Der Kühlfaktor beträgt also 2,78.

Das stärkste Modell der Serie ist die Transform 14.000 Eco R290*, welche eine Kühlleistung von 3800 Watt hat und 450 m³/h umwälzt. Die entscheidende effektive Kühlleistung pro m³ liegt also mit 8,44 Watt deutlich höher.

Der Verbrauch liegt bei 1400 Watt. Der Kühlfaktor fällt mit 2,71 minimal schlechter aus? Eben nicht, da dieses Modell weniger gegen sich selber arbeitet. Läuft die Transform 14.000 Eco R290 ein paar Stunden weniger, ist der Stromverbrauch nicht höher, sondern auf gleicher Kühlleistung niedriger!

Das stärkere Modell ist nicht größer, nur minimal schwerer und wird mit demselben Geräuschpegel angegeben. Sicherlich, es ist teurer in der Anschaffung. Wer die richtige Klimaanlage kaufen will, muss das verschmerzen.

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Lebensdauer – ganz wichtig:

Nach einem holperigen Transport soll das Klimagerät erst bis zum nächsten Tag stehenbleiben, damit sich das Kühlmittel setzt. Wird die fahrbare Klimaanlage nur im Raum verrückt, soll sie zuerst noch eine Stunde aus bleiben. Im Betrieb muss sie komplett ruhig stehen. Selbst durch die kleinste Erschütterung ändert der Kompressor sein Geräusch. Das geht auf die Lebensdauer.

Die Klimaanlage ist also am Tag vor der Hitzephase aufzubauen. Dann soll sie bereits ab Vormittags durchlaufen, damit die Wohnung sich nicht aufheizt. Das wäre bei der Split-Klimaanlage weniger schlimm, da diese mit getrennten Luftkreisläufen arbeitet. Ist die reingesogene Außenluft jedoch sehr warm, kommt die fahrbare Klimaanlage nicht mehr dagegen an.

Die richtige Klimaanlage kaufen und effektiv einsetzen

Es ist nicht ein Raum, sondern möglichst der Gebäudekern runterzukühlen. In der Hitzephase schleicht die Wärme durch das Mauerwerk und heizt das Gebäude von innen auf. Das Mauerwerk und der Beton speichern sehr viel Wärmeenergie und geben diese langsam wieder ab. Die Monoblock Klimaanlage* kann das nicht runterkühlen und soll deswegen bereits das Aufheizen verhindern.

Empfindliche Personen können es nicht haben, wenn das Gebäude vor Hitze glüht und sie einem kühlen Luftstrom ausgesetzt sind. Der Effekt ist sehr merkwürdig und unangenehm. Besser ist es, wenn der Gebäudekern kühl bleibt. Aber auf keinen Fall soll sich jemand über Stunden in den kühlen Luftstrom setzen. Viele sind sonst krank durch kalte Zugluft der Klimaanlage.

Scharfe Kaltluft im Ruhezustand hat bereits viele krank gemacht

Die Zukunft der Gebäudekühlung:

Es gibt eine dritte Klasse von Klimageräten, die als flacher Kasten zur Außenwand unter der Decke hängen. Durch zwei Kernbohrungen wird Luft angesogen und wieder rausgedrückt. Nach Innen gibt es ebenfalls diese zwei Luftöffnungen. Je nach Situation wird mit Wärmetauscher und Wärmepumpe geheizt, gekühlt oder nur gelüftet. Diese Klimageräte stehen nicht neben den gewöhnlichen Klimaanlagen im Baumarkt, sind aber vermutlich die perfekte Wahl.

Der ganze Ratgeber zur Gebäudekühlung auf einen Blick:

Ratgeber zur Gebäudekühlung – Übersicht

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